Nachhhaltige Mobilität

Gemeinsam unterwegs zur nachhaltigen Mobilität

Verstopfte Straßen, dröhnender Motorenlärm und schlechte Luft: Immer mehr Menschen leben in Städten und der motorisierte Verkehr steigt – mit negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Aber wie kann urbane Mobilität in Zukunft nachhaltiger werden?

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik bevorzugt die Mehrheit (47 %) der befragten Teilnehmer*innen das Fahrrad oder E-Fahrrad als Mobilitätsmittel in der Zukunftsstadt1. 22 Prozent entschieden sich für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ein Zehntel für den Weg zu Fuß (6 %) oder via Carsharing (4 %). 21 Prozent der Befragten wählten das eigene Auto als bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Schon länger zeichnet sich dieser Trend hin zu nachhaltigeren Mobilitätsstilen ab – auch in Berlin. Insbesondere Multimobilität, also die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel, um von einem Ort zum anderen zu kommen, nimmt hierbei eine zunehmend wichtigere Rolle ein. Doch für eine echte Verkehrswende braucht es den Schulterschluss verschiedener Akteur*innen. Sie ist ein gesellschaftliches Großprojekt, das nur im Verbund von Bürger*innen, Politik, Mobilitätsanbietern und weiteren Partner*innen umsetzbar ist.

Dass das gelingen kann, zeigt das Quartier „Stadtgut Hellersdorf“: Wir haben die Wünsche vieler Bürger*innen während des Partizipationsprozesses berücksichtigt und das Neubauquartier grundsätzlich verkehrsarm geplant. Der Grundgedanke: Die Bewohner*innen sollen nicht auf ein eigenes Auto angewiesen sein. Deshalb sind die Wege zum ÖPNV so kurz, dass er zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell erreicht werden kann. Ganz im Sinne der Multimobilität entstehen innerhalb des Quartiers mehrere Jelbi-Stationen in Kooperation mit den Berliner Verkehrsbetrieben. Dort können Fahrräder, Pkw oder Roller ausgeliehen oder auch Taxis und Ridesharing gerufen werden – bequem per App. Wer dennoch ein Auto besitzt, kann es in einer der beiden Quartiersgaragen am nördlichen und südlichen Rand des Quartiers abstellen. So soll der Pkw-Verkehr innerhalb des Quartiers minimal gehalten werden.

Aber nicht nur in unseren Quartieren, auch für die GESOBAU selbst haben wir eine nachhaltige Mobilität im Fokus und dazu ein entsprechendes betriebliches Mobilitätskonzept entwickelt. Damit motivieren wir unsere Beschäftigten, auf nachhaltige Mobilitätsformen umzusteigen: Mit finanziellen Anreizen für die Nutzung des ÖPNV und einer fahrradfreundlichen Infrastruktur. Für Dienstfahrten stehen Fahrräder, Pedelecs und E-Pkw bereit.

Freie Straßen, weniger Lärm und saubere Luft: Gemeinsam arbeiten wir an einer lebenswerten Stadt von morgen.

1 Quelle: https://repository.difu.de/jspui/bitstream/difu/226872/1/DM16062344.pdf

© GESOBAU AG:
Pedelec an der neuen Unternehmenszentrale
© GESOBAU AG

„Wie und wo Menschen leben, beeinflusst, wie umweltschonend sie unterwegs sein können. Das bedeutet: Eine nachhaltige Mobilität beginnt beim Wohnungsbau. Aber natürlich endet sie nicht dort. Damit die Verkehrswende gelingt, müssen wir gemeinsam mit anderen Akteur*innen und Partner*innen mutige Konzepte entwickeln und ganzheitliche Lösungen erarbeiten.“  

Irina Herz, Leiterin Immobilienbewirtschaftung – GESOBAU AG

Hier finden Sie das Thema nachhaltige Mobilität innerhalb des Nachhaltigkeits­bericht 2020/21:

Unternehmens­kultur

Neue Unternehmenszentrale, neues Mobilitätskonzept

Lebenswerte Quartiere

„Stadtgut Hellersdorf“: Grundstein gelegt, Bau begonnen


Weiterführende Links

Mobilität im Quartier „Stadtgut Hellersdorf“