Die wertvollste Ressource der GESOBAU sind die Menschen, die bei uns arbeiten. Mit ihren Ideen, ihrem Know-how und ihren vielfältigen Talenten tragen unsere Mitarbeiter*innen maßgeblich zum Erfolg der GESOBAU bei.

Daher fördern wir ein Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter*innen ihr volles Potenzial entfalten können und die gleichen Chancen haben – unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht und anderen Vielfaltsdimensionen. Dazu gehört auch, sie in die Unternehmensprozesse einzubinden und ihnen Gestaltungsspielräume zu ermöglichen. Auch wollen wir ein sicheres und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld schaffen: Dafür setzen wir auf ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement.

Als verantwortungsvolle Arbeitgeberin haben wir nicht nur eine Fürsorgepflicht für unsere Mitarbeiter*innen, sondern auch für Umwelt und Klima. Ein Anspruch, der ebenfalls fest in unserer Unternehmens­kultur verankert ist und den wir durch eine Vielzahl an Maßnahmen mit Leben füllen.

Zusammensetzung der OrganeDer Betriebsrat besteht aus neun Mitgliedern; fünf Frauen und vier Männern.Es gibt eine Frauenvertreterinund eine Stellvertreterin.Es gibt einen Schwerbehindertenvertreterund eine Stellvertreterin.
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Wir leben eine Kultur der Mitarbeiter*innenbeteiligung

Die GESOBAU hat verschiedene Arbeitnehmer*innenvertretungen, die die Rechte der Mitarbeiter*innen im Unternehmen vollumfänglich vertreten – dazu zählen der Betriebsrat, die Frauenvertretung sowie eine Schwerbehindertenvertretung. Wir arbeiten bei allen wichtigen Entscheidungen, die unsere Mitarbeiter*innen betreffen, eng und vertrauensvoll mit den Arbeitnehmer*innenvertretungen zusammen.

Über die gesetzlichen Interessenvertretungen hinaus wollen wir unsere Mitarbeiter*innen möglichst gut in die Unternehmensprozesse und das Nachhaltigkeits­management einbinden: Deshalb setzen wir darauf, die Expertise unserer Mitarbeiter*innen in abteilungsübergreifenden Arbeitsgruppen und Projekten zusammenzubringen – beispielsweise bei der Zukunftswerkstatt Märkisches Viertel oder bei der Entwicklung unserer neuen Unternehmenszentrale.

Über verschiedene Gesprächsformate wie den „Vorstandstalk“ oder den „NachTisch“ fördern wir den Austausch innerhalb des Unternehmens. Nicht zuletzt nehmen wir alle zwei Jahre an dem Arbeitgeber-Wettbewerb „Great Place To Work®“ teil, bei dem die Mitarbeiter*innen anonym Feedback zu uns als Arbeitgeberin geben können.

Darüber hinaus tragen die Mitglieder des bereichsübergreifenden Nachhaltigkeits­ausschusses als Botschafter*innen diverse Nachhaltigkeits­themen ins Unternehmen und zu den Mitarbeiter*innen. Ebenso steht die Nachhaltigkeits­referentin interessierten Mitarbeiter*innen zu Nachhaltigkeits­aspekten beratend zur Seite und fördert die interne Kommunikation zu nachhaltigen Themen.

Zuhören, fragen, austauschen: Gespräche mit dem Vorstand und Kolleg*innen

Im Jahr 2019 haben wir erstmalig das interne Dialogformat „Vorstandstalk“ durch- und 2020 digital fortgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung können sich die Mitarbeiter*innen direkt mit dem Vorstand austauschen und Fragen stellen. Aufgrund der positiven Resonanz planen wir, das Format auch in den folgenden Jahren umzusetzen.

Aber nicht immer muss der Vorstand dabei sein. Regelmäßig stellen Mitarbeiter*innen nach der Mittagspause beim sogenannten NachTisch Themen und Projekte vor – beispielsweise das betriebliche Mobilitätskonzept oder Partizipation im Wohnungsbau. Alle interessierten Kolleg*innen sind bereichsübergreifend eingeladen, zuzuhören und über das Thema zu diskutieren. Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Format aktuell online statt.

Ausgezeichnet: Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber

Die GESOBAU ist 2020 erneut von der Initiative „Great Place To Work®“ als „attraktiver Arbeitgeber“ in der Kategorie „Unternehmen über 250 Mitarbeitende“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel basiert auf einer repräsentativen und anonymen Mitarbeiter*innenbefragung. Für die Zertifizierung wurden auch Maßnahmen und Programme der Personalarbeit analysiert. Seit 2012 nehmen wir alle zwei Jahre an diesem Arbeitgeber-Wettbewerb teil.

Im Fokus der Umfrage stehen zentrale Arbeitsplatzthemen wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Unter anderem hat die Aussage, ob die Mitarbeiter*innen die GESOBAU als Arbeitgeber weiterempfehlen würden, durchschnittlich eine 85-prozentige Zustimmung gefunden. Mit dem durchschnittlichen Zustimmungswert von 85 Prozent (2018: 80 %) liegen wir in der Gesamtbewertung 13 Prozentpunkte über dem Marktbenchmark von 2019¹.

Die Umfrageergebnisse liefern wertvolle Impulse, um uns als Arbeitgeberin weiterzuentwickeln. Daher werten wir die Antworten systematisch aus, leiten Schwerpunktthemen ab und beschließen konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird mit der nächsten Umfrage 2022 überprüft.

¹ Der Benchmark bezieht sich auf die Umfrage aus dem Jahr 2019, an der die GESOBAU nicht teilgenommen hat, aber andere Unternehmen.

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Wir leben Vielfalt und Chancengleichheit

Für uns ist es selbstverständlich, dass alle unsere Mitarbeiter*innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und anderen Vielfaltsdimensionen die gleichen Chancen bei der GESOBAU haben sollen. Denn wir sind fest überzeugt: Unterschiedliche Denkweisen, Lebensentwürfe, kulturelle Hintergründe, Perspektiven und Erfahrungen unserer Mitarbeiter*innen bereichern uns – und machen uns erfolgreicher. In unseren Zielsetzungen fokussieren wir uns darauf, insbesondere den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen und junge Menschen durch unser Ausbildungsprogramm in das Unternehmen zu holen und zu halten.

2019
2020
Ø Alter Konzern
weiblich
männlich
Ø Alter GESOBAU AG
weiblich
männlich
Ø Alter aktiva
weiblich
männlich
Ø Alter bewo Hausmeister
weiblich
männlich
Ø Alter bewo Messdienste
weiblich
männlich
Ø Alter GESOBAU Wohnen
weiblich
männlich
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Traditionelle Rollenbilder aufbrechen, Frauen fördern

Wir wollen helfen, die traditionellen Rollenzuweisungen von Frauen und Männern zu überwinden. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, Frauen auf allen Ebenen zu fördern und den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Um das zu erreichen, haben wir unseren Frauenförderplan, der 2012 auf Grundlage des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) entwickelt wurde, im Berichtszeitraum erneut überarbeitet. Die neueste Fassung tritt voraussichtlich 2021 in Kraft.

Unser Frauenförderplan soll dazu beitragen, mögliche Diskriminierungen schon bei der Stellenbesetzung zu verhindern und strukturelle Defizite zu beheben. Ziel ist es, dass Frauen mittelfristig in allen Funktionen und Einkommensbereichen zu gleichen Teilen vertreten sind.

Da alle Mitarbeiter*innen nach Haustarif bezahlt werden, ist das Gehalt für Männer und Frauen bei der GESOBAU bereits gleich. Außertariflich wird neben dem Vorstand noch die obere Führungsebene bezahlt; dies betrifft sowohl Frauen als auch Männer. Zudem unterstützen wir alle unsere Mitarbeiter*innen, Frauen wie Männer, indem wir familienfreundliche Regelungen anbieten, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.

Mit folgenden Aktivitäten und Maßnahmen wollen wir Frauen fördern:

Fairer Einstellungsprozess

Bei Bewerbungsgesprächen nimmt grundsätzlich die Frauenvertretung teil, um die Gleichbehandlung und Chancengleichheit für weibliche Bewerberinnen zu unterstützen. Darüber hinaus greift eine Betriebsvereinbarung: Sie regelt, dass bei internen Bewerbungen Entwicklungsmaßnahmen vereinbart werden können, um eine fehlende Qualifikation, die für die Stelle benötigt wird, zu erlangen.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Die Personalabteilung und die Frauenbeauftragte der GESOBAU analysieren regelmäßig unsere Beschäftigungsstruktur. Sie erarbeiten geeignete Maßnahmen, um qualifizierte Frauen in Führungspositionen zu bringen. Dazu zählen unter anderem Weiterbildungen und individuelle Förderpläne.

Unterstützung von oben

Unsere Führungskräfte sind dazu verpflichtet, Mitarbeiterinnen die Teilnahme an Weiterbildungen entsprechend dem Frauenförderplan zu ermöglichen und sie auf entsprechende Angebote aufmerksam zu machen. Die GESOBAU gestaltet Weiterbildungsangebote so, dass auch Teilzeitbeschäftigte teilnehmen können. Mitarbeiterinnen, die aufgrund von Eltern- oder Pflegezeit zu Hause sind, werden über Qualifizierungsangebote informiert.

Mitarbeiter*innenjahresgespräch

Wir ermutigen qualifizierte Mitarbeiterinnen in ihrem Mitarbeiter*innenjahresgespräch, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Dadurch wollen wir erreichen, dass entsprechende Positionen im Unternehmen intern besetzt werden und der bereits relativ hohe Frauenanteil in Führungspositionen gehalten beziehungsweise ausgebaut wird.

Dass wir mit unseren Maßnahmen zur Frauenförderung auf einem guten Weg sind, zeigen die Zahlen, auch wenn sich der Anteil durch interne Umstrukturierungen verringert hat: Insgesamt waren im Jahr 2020 55,2 Prozent (2019: 59,2 %) aller Beschäftigten bei der GESOBAU weiblich; der Anteil der Frauen in Führungspositionen lag 2020 bei 43,8 Prozent (2019: 47,1 %). Insgesamt waren 55,2 Prozent (2019: 59,2 %) aller Beschäftigten bei der GESOBAU Frauen.

© iStock
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Ausbildung von Geflüchteten: Integration in die Berufswelt

Als kommunales Wohnungsbauunternehmen tragen wir gesellschaftliche Verantwortung. Aus diesem Grund bieten wir Geflüchteten seit 2016 die Chance, in unserem Unternehmen eine Berufsausbildung zu absolvieren: Seither haben zwei Geflüchtete ihre Ausbildung zum*r „Immobilienkaufmann-/frau“ erfolgreich abgeschlossen und wurden von der GESOBAU übernommen. Der dritte Geflüchtete befindet sich aktuell noch in Ausbildung.

Im Berichtszeitraum gab es keine weiteren Einstellungen von geflüchteten Menschen für eine Berufsausbildung. Das Angebot wird in den nächsten Jahren fortgeführt.

0
Alterdurchschnitt Männer
in 2019
0
Alterdurchschnitt Männer
in 2020
0
Altersdurchschnitt Frauen
in 2019
0
Altersdurchschnitt Frauen
in 2020
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Altersgemischte Teams: Mehr Generationen für mehr Erfolg

Voneinander lernen und Erfahrung weitergeben: Bei uns arbeiten junge und ältere Mitarbeiter*innen Hand in Hand – und ergänzen sich mit ihren Talenten und Kompetenzen. Zudem fördern gemischte Teams Innovationen und den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens. Die Altersstruktur unserer Arbeitnehmer*innen im Berichtszeitraum stand in einem ausgewogenen Verhältnis; der Altersdurchschnitt lag bei 45,5 Jahren (2019: 44,0) bei den Männern und 42,5 Jahren (2019: 42,2) bei den Frauen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen wollen wir auch weiterhin auf altersgemischte Teams setzen. Dabei kommen bei der Personalentwicklung und -gewinnung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zentrale Herausforderungen auf uns zu. Denn: Die Bevölkerung altert – und damit auch unsere Belegschaft. Gleichzeitig fehlt qualifizierter Nachwuchs. Daraus ergeben sich für uns als Unternehmen Risiken, denen wir mit konkreten Maßnahmen begegnen: Ein wichtiger Hebel dabei ist, die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit unserer Mitarbeiter*innen bis ins Alter zu erhalten. Dabei setzen wir auf passgenaue Weiterbildungsangebote für individuelle Erfordernisse ebenso wie auf ein umfassendes Gesundheitsmanagement. Ein zweiter wichtiger Hebel ist, dass wir nach wie vor kontinuierlich junge Menschen über eine Berufsausbildung für uns gewinnen – und so unseren eigenen qualifizierten Nachwuchs heranziehen. Zudem achten wir bei der Einstellung neuer Mitarbeiter*innen auf ein ausgewogenes Verhältnis der Altersstruktur innerhalb der Abteilungen und Teams.

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Sicheres und gesundes Arbeiten

Nur zufriedene und gesunde Mitarbeiter*innen können ihr volles Potenzial abrufen – und damit zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Daher wollen wir als verantwortungsvolle Arbeitgeberin unseren Mitarbeiter*innen ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld bieten. Um Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen zu verhindern, setzen wir auf ein umfassendes Gesundheitsmanagement.

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Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen haben höchste Priorität

Ob im Büro oder unterwegs in den Quartieren: Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen in ihrem Arbeitsalltag haben für uns höchste Priorität. Die dafür notwendigen Maßnahmen koordiniert unser Arbeitsschutzausschuss (ASA), der sich aus neun Mitgliedern zusammensetzt. Er stellt sicher, dass alle geltenden Gesetze und Regelungen zum Arbeitsschutz eingehalten werden (s. NHB 2018, S. 33).

Unser Ziel ist es, dass Unfälle und gesundheitliche Beeinträchtigung gar nicht erst entstehen. Daher verfolgen wir einen präventiven Ansatz: Regelmäßig führt der ASA eine Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsplätze durch. Zudem veranstalten wir regelmäßig Online-Schulungen und sensibilisieren unsere Mitarbeiter*innen für rechtliche Bestimmungen und Maßnahmen zur Arbeitssicherheit.

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Von und für Mitarbeiter*innen: Projekt für Gesundheitsschutz

Ernährungs- und Bewegungsangebote, Vorträge und Workshops: Im Rahmen des internen Projekts „GESOvital“ erarbeiten wir Angebote und Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und setzen diese um. Bei der Ausgestaltung der Angebote fließen auch die Wünsche unserer Mitarbeiter*innen, Führungskräfte und des Vorstands ein. Darüber hinaus werden regelmäßig externe Partner*innen und Expert*innen zu speziellen Gesundheitsthemen eingeladen, um von ihrem Know-how zu profitieren – so entstanden in der Vergangenheit Kooperationen mit Krankenkassen und Trainer*innen.

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Unser Gesundheitsmanagement am neuen Unternehmenshauptsitz

Unsere Mitarbeiter*innen gehen überwiegend sitzenden Tätigkeiten nach. Das wirkt sich auf den Körper aus: Um beispielsweise Fehlhaltungen, Kopf- oder Rückenschmerzen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden vorzubeugen, ergreifen wir vielfältige Maßnahmen, mit denen wir die Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter*innen fördern.

Einen Fokus legen wir auf das Thema Ergonomie: Jeder Arbeitsplatz im neuen Unternehmenssitz ist mit einem ergonomischen Bürostuhl, einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch und kabellosen Headset ausgestattet – das beugt einer monotonen Sitzhaltung vor und ermöglicht den Mitarbeiter*innen, mal im Stehen, mal im Sitzen zu arbeiten.

Zudem haben wir außerhalb der Büros Kommunikationszonen eingerichtet, in denen sich Mitarbeiter*innen zwischendurch austauschen können. Wer zur Entspannung lieber in Bewegung und an der frischen Luft ist, kann in der Pause den Barfußpfad an der neuen Unternehmenszentrale nutzen. Dort steht auch ein Bewegungsraum für Sport und Regeneration zur Verfügung. Aufgrund der Corona-Pandemie werden wir diesen erst perspektivisch nutzen können.

Neben Bewegung gehört auch eine abwechslungsreiche Ernährung zu einem gesunden Lebensstil. Mit dem Umzug in den neuen Unternehmenshauptsitz haben wir eine hausinterne Kantine eröffnet. Hier bieten wir täglich eine wechselnde Auswahl an vollwertigen Gerichten. Dabei werden überwiegend regionale und saisonale Lebensmittel verarbeitet. Zudem haben wir auf unserer Terrasse essbare Beerensträucher gepflanzt. Und um allen Mitarbeiter*innen eine gesunde Mahlzeit zu bieten, bezuschussen wir das Kantinenessen.

Aus Sicherheitsgründen war die Kantine während der Lockdown-Regelungen geschlossen.

© meibertphotogpraphy: Terrasse der Kantine
© meibertphotogpraphy: Kommunikationszonen
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Nach längerem Arbeitsausfall: Wir finden individuelle Lösungen

Nicht immer lassen sich längere Krankheitsausfälle vermeiden: Waren Mitarbeiter*innen innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen am Stück oder wiederholt arbeitsunfähig, finden wir in persönlichen Gesprächen – im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) – Lösungen für ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz. Wir besprechen individuelle Maßnahmen, die wir als Unternehmen unterstützen oder anstoßen können, damit die Betroffenen in den Arbeitsalltag zurückfinden. Zudem möchten wir einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorbeugen. Die Gespräche führt das BEM-Team, das sich aus der Betriebsratsvorsitzenden, den Personalreferent*innen sowie bei Bedarf der Schwerbehindertenvertretung zusammensetzt.

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Betriebsarzt: Fachliche Unterstützung vom Profi

Um Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, arbeiten wir mit einem externen Betriebsarzt zusammen. Er bietet unseren Mitarbeiter*innen neben den gesetzlichen Pflichtleistungen wie einer Vorsorgeuntersuchung für Bildschirmarbeitsplätze auch kostenfreie Zusatzangebote an. Dazu zählen unter anderem diverse Impfungen – beispielsweise gegen die Virusgrippe Influenza.

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Beruf und Privatleben miteinander vereinbaren

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben ist wichtig: Nur wer den Kopf frei hat, ist motiviert, kann sich auf die Arbeit konzentrieren und sein volles Potenzial ausschöpfen. Wir wollen unseren Mitarbeiter*innen ermöglichen, ihre Arbeitszeiten flexibel und ihrer Lebenssituation entsprechend zu gestalten.

Flexible Arbeitszeitmodelle

Wir bieten verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle an. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle. Zudem bieten wir Sabbatical-Modelle an: Mitarbeiter*innen können Arbeitszeit ansparen, die sie zu einem späteren Zeitpunkt als sogenannten Langzeiturlaub nutzen können – je nach angesparter Zeit über mehrere Wochen oder Monate.


Externe Beratung und Unterstützung

Die GESOBAU ist seit Januar 2020 Vertragspartner des Fürstenberg Instituts. Das Dienstleistungsunternehmen unterstützt unsere Mitarbeiter*innen und Führungskräfte dabei, Arbeit und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen. Die Expert*innen helfen bei Fragen rund um den Wiedereinsteig nach der Elternzeit, die Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen, Erziehung oder Konflikten am Arbeitsplatz. Auch bei persönlichen Problemen wie finanziellen Engpässen oder Lebenskrisen können sich unsere Mitarbeiter*innen an das Fürstenberg Institut wenden. Je nach Bedarf vermitteln die Berater*innen benötigte Betreuungspersonen oder verweisen an entsprechende Einrichtungen.

Unsere Mitarbeiter*innen können über eine Service-Hotline oder die Website des Instituts einen Termin vereinbaren: Die Beratung erfolgt persönlich, telefonisch oder online. Der Service ist für unsere Mitarbeiter*innen kostenfrei und anonym.

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Betrieblicher Klima- und Umweltschutz

Soziale Verantwortung, Klima- und Umweltschutz: Der Nachhaltigkeits­gedanke ist nicht nur wichtiger Teil unserer strategischen Ausrichtung im Kerngeschäft. Er ist auch fest in unserer Unternehmens­kultur verankert: Wir wollen Nachhaltigkeit nicht nur nach außen tragen, sondern auch nach innen leben. Unsere Maßnahmen reichen von der Umsetzung eines neuen Mobilitätskonzepts bis hin zu einem internen Unternehmensziel, das sich dem Klimaschutz widmet.

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Gemeinsam mehr erreichen – für die Gesellschaft und das Klima

Unternehmerische Verantwortung und Beteiligung sind fester Bestandteil unserer Unternehmens­kultur. Deshalb setzen wir uns seit 2018 jedes Jahr ein gemeinsames Unternehmensziel, im Rahmen dessen sich unsere Mitarbeiter*innen freiwillig engagieren können.

So lautete im Jahr 2019 das interne Unternehmensziel wie bereits im Vorjahr „1.100 Stunden sozial engagiert“. Dabei haben sich unsere Mitarbeiter*innen erneut in sozialen Einrichtungen und Initiativen eingebracht – in Schulen und Senior*innenunterkünften, bei Kiezspeisungen oder bei Ausflügen mit Geflüchteten. Für jede geleistete Stunde hat das Unternehmen außerdem 25 Euro an die GESOBAU-Stiftung gespendet.

Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Um die globale Erderwärmung zu begrenzen, braucht es nicht nur konkrete Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß zu senken – es braucht auch ein Umdenken und ein Aufbrechen von Gewohnheiten. Vor diesem Hintergrund lautete das gemeinsame interne Unternehmensziel 2020 „All days for future“. Damit wollen wir unsere Mitarbeiter*innen für das Thema Klimaschutz sensibilisieren und konkret etwas tun: Aufgabe war es, auch im Arbeitsalltag CO2 einzusparen – zum Beispiel, indem die Mitarbeiter*innen nicht mit dem Auto zur Arbeit kommen, für Dienstfahrten Fahrrad oder E-Auto nutzen oder die Treppen statt des Aufzugs nehmen. Die konkreten Maßnahmen hat ein „Klimaziel“-Team aus sechs Mitarbeiter*innen im Vorfeld definiert. Darüber hinaus konnten alle Beschäftigten fortwährend Vorschläge einreichen, wie weitere CO2-Emissionen eingespart werden können.

Die teilnehmenden Mitarbeiter*innen konnten ihre geleisteten Beiträge über das Intranet erfassen und haben dafür abhängig von ihrem jeweiligen Engagement Punkte gesammelt. Ziel war es, insgesamt 15 Tonnen CO2 einzusparen. Mit 27 Tonnen eingespartem CO2 haben wir dieses Ziel nicht nur erreicht, sondern übererfüllt. Die Zeiten, in der die Mitarbeiter*innen pandemiebedingt mobil gearbeitet haben, wurden mit einberechnet. 2021 setzen wir das Unternehmensziel fort, haben unser Ziel aber nachgeschärft: Insgesamt wollen wir 25 Tonnen CO2 im Jahr 2021 einsparen.

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Neue Unternehmenszentrale, neues Mobilitätskonzept

Wir wollen die nachhaltige Mobilität unserer Mitarbeiter*innen fördern. Dafür hat eine Arbeitsgruppe im Berichtszeitraum ein Mobilitätskonzept mit vielfältigen Maßnahmen entwickelt – und dabei Arbeitswege und Dienstfahrten in den Fokus genommen. Ein Ziel dabei ist, die Treibhausgasemissionen, die durch Mobilität verursacht werden, zu senken – und damit einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Unternehmens zu leisten.

Mobilitätszulage: Wir fördern nachhaltige Alternativen

Wir motivieren unsere Beschäftigten, auf nachhaltige Mobilitätsformen umzusteigen: Seit Dezember 2019 erhalten alle Mitarbeiter*innen eine monatliche Mobilitätszulage von 50 Euro brutto. Ausgenommen sind die im Bestand wohnenden Hausmeister*innen sowie Aushilfen und Zeitarbeitnehmer*innen. Die Mitarbeiter*innen erhalten die Zulage mit dem Gehalt, sie wird zum individuellen Steuersatz versteuert. Mitarbeiter*innen, die eine Monatskarte für den ÖPNV nutzen, erhalten die Mobilitätszulage steuerfrei.

Fuhrpark mit E-Autos ausgebaut

Wir treiben Nachhaltigkeit auch im eigenen Fuhrpark voran: Seit dem Frühjahr 2020 stehen unseren Mitarbeiter*innen drei neue und damit insgesamt fünf E-Autos für Dienstfahrten zur Verfügung.

Bis 2019 haben Mitarbeiter*innen hauptsächlich ihre privaten Fahrzeuge für Dienstfahrten genutzt – mit entsprechender Fahrtkostenerstattung der GESOBAU. Mit dem neuen Mobilitätskonzept sollen unsere Mitarbeiter*innen nun hauptsächlich auf die neu angeschafften E-Autos zurückgreifen. Dadurch fördern wir nicht nur klimaneutrale Mobilität bei Dienstfahrten, sondern ermöglichen unseren Mitarbeiter*innen auch, ohne Auto ins Büro zu kommen.

Unser Fuhrpark wird von vier Benzin- (2019: 4), zwei Diesel- (2019: 3) und drei Hybrid-Pkw (2019: 1) ergänzt.

Das Fahrrad als wichtiges Rädchen der Mobilitätswende

Radfahren ist umweltfreundlich und klimaschonend – und eine wichtige Säule für die nachhaltige Mobilitätswende. Wir unterstützen eine nachhaltige Fahrradmobilität auf unterschiedliche Art und Weise: So bieten wir unseren Mitarbeiter*innen überdachte Abstellmöglichkeiten direkt vor dem Haupteingang sowie Umkleide- und Duschmöglichkeiten am Hauptsitz der GESOBAU.

Zudem haben wir 2020 erneut am Radfahrwettbewerb „Wer radelt am meisten?“ teilgenommen: Vom 1. August bis zum 30. September waren unsere Mitarbeiter*innen aufgerufen, ihre mit dem Rad gefahrenen Kilometer zu erfassen – mit rund 13.800 Kilometern haben wir von 21 teilnehmenden Unternehmen den 16. Platz belegt. Auch 2021 werden wir wieder an dem Wettbewerb teilnehmen.
Für Dienstfahrten stehen unseren Beschäftigten seit April 2021 vier Pedelecs und ab Sommer 2021 sechs Fahrräder zur Verfügung.

Dienstfahrten mit Bus und Bahn

Wir ermöglichen unseren Mitarbeiter*innen außerdem, den ÖPNV für Dienstfahrten kostenlos zu nutzen. Dafür stehen ihnen zwei Unternehmens-Umwelttickets des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg zur Verfügung. Die Tickets können von allen Mitarbeiter*innen für die Fahrt mit Bus und Bahn genutzt werden.

© meibertphotogpraphy: Außenanlage am Hauptsitz
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Umweltschutz am Standort

Ende 2019 sind wir an den neuen Hauptsitz der GESOBAU am Stiftsweg in Pankow gezogen. Die neue Unternehmenszentrale entstand ressourcenschonend durch die Revitalisierung zweier Bestandsgebäude und wurde durch eine Neubauaufstockung ergänzt. Die Unternehmenszentrale wird mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. An den Heizkörpern sind Thermostate angebracht, die erkennen, ob Mitarbeiter*innen an- oder abwesend sind – und die Temperatur im Raum wird entsprechend angepasst. Diese Technik ist effizient und energiesparend. Anders als im alten Hauptsitz kann das Gebäude im Berichtszeitraum nicht mit klimaneutraler Fernwärme beheizt und mit Warmwasser versorgt werden.

Die Außenanlagen unseres Hauptsitzes sind begrünt: Mischwiesen mit Kräutern, Blumen und Gräsern sowie Beerensträucher und ein Insektenhotel fördern den Erhalt der Artenvielfalt. Zudem konnte alter Baumbestand erhalten und ergänzt werden. Es ist ein begrüntes Atrium entstanden, das die Belichtung und Belüftung der innen liegenden Büros ohne aufwendige Technik ermöglicht.

Die Entsorgung unserer haushaltsüblichen Abfälle – dazu zählen der Restmüll, Biomüll, Leichtverpackung sowie Papier und Pappe – ist über Rahmenverträge mit den in Berlin zuständigen Entsorgungsunternehmen geregelt. Dadurch stellen wir sicher, dass unsere Abfälle fach- und umweltgerecht entsorgt werden.

Insgesamt unterstützen und fördern wir den Umweltschutz am Standort durch eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen: