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Unser Verständnis
von Nachhaltigkeit

Wir verstehen Nachhaltigkeit als ein Wertekonzept und Leitbild: Wir wollen so wirtschaften und handeln, dass es nicht nur den Menschen und der Natur von heute gut geht – sondern auch der Welt von morgen. Als verantwortungsvolles Unternehmen ist es unsere Pflicht und unser Selbstverständnis zugleich, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit in Einklang zu bringen.

Wir wollen negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit möglichst gering halten und einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten – innerhalb unseres Kerngeschäfts, aber auch innerhalb der GESOBAU selbst. Deshalb ist und bleibt Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie und -kultur.

Um das Leitbild mit Leben zu füllen, setzen wir auf ein systematisches Nachhaltigkeits­management: So richten wir unsere Nachhaltigkeits­aktivitäten konsequent an unseren vier Handlungsfeldern nachhaltiger Entwicklung aus und verfolgen ein umfangreiches Nachhaltigkeits­programm mit überprüfbaren Zielen und konkreten Maßnahmen.

© GESOBAU AG
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GESOBAU berichtet erstmals im Format des Deutschen Nachhaltigkeits­kodex

Mithilfe der Berichterstattung analysieren und steuern wir unsere Nachhaltigkeits­leistung – und machen sie für alle Stakeholder*innen transparent. Zum ersten Mal hat die GESOBAU nun für die Berichtsjahre 2019/20 ihre Nachhaltigkeits­aktivitäten gemäß den Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeits­kodex (DNK) veröffentlicht. Damit setzen wir eine der zentralen Forderungen des Berliner Senats um: Dieser hatte im Februar 2019 erstmals konkrete Anforderungen an Landesunternehmen zum systematischen Nachhaltigkeits­management formuliert – darunter die Benennung eines*r Nachhaltigkeits­beauftragten, ein jährlich fortzuschreibendes Nachhaltigkeits­programm sowie eine Berichterstattung nach den Standards des DNK.

Für den Berichtszeitraum berichten wir gemäß dem Standard des DNK mit den international anerkannten „Sustainability Reporting Standards“ (SRS) der Global Reporting Initiative (GRI). Zuvor hatten wir seit 2011 jährlich nach dem GRI-Rahmenwerk mit der branchenspezifischen Ergänzung CRESS („Construction and Real Estate Sector Supplement“) berichtet – und in den vergangenen beiden Jahren zusätzlich eine DNK-Entsprechenserklärung abgegeben.

Zudem haben wir im Berichtszeitraum die branchenspezifischen Kennzahlen des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) der Arbeitshilfe 73, die wir seit mehreren Jahren vereinzelt berichtet hatten, grundlegend überarbeitet und bilden die Kennzahlen mit konkretem immobilienwirtschaftlichen Bezug vollumfänglich ab. Darüber hinaus haben wir beschlossen, ab 2020 auch unsere Tochterunternehmen in die Berichterstattung aufzunehmen. Ziel ist es, unsere Nachhaltigkeits­leistungen mit denen anderer kommunaler Wohnungsbauunternehmen vergleichbar zu machen. Sofern nicht anders benannt, ist daher mit „die GESOBAU“ stets der gesamte Konzern gemeint.

Die Forderung des Berliner Senats nach einem systematischen Nachhaltigkeits­management erfüllen wir bereits: Die GESOBAU erfasst und steuert seit 2011 die Nachhaltigkeits­leistung des Unternehmens durch ein systematisches Nachhaltigkeits­management.

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Wie wir Nachhaltigkeit bei der GESOBAU organisieren

Das systematische Nachhaltigkeits­management der GESOBAU besteht seit 2011 und wird seither kontinuierlich weiterentwickelt. Teil dessen ist ein abteilungsübergreifender Nachhaltigkeits­ausschuss: Vertreter*innen aus allen Fachabteilungen der GESOBAU gehören diesem Gremium an – die Berufung von Vertreter*innen der GESOBAU-Töchter in den Ausschuss ist anvisiert. Zudem wurde bereits 2011 eine Nachhaltigkeits­referentin berufen. Sie ist in der Stabsstelle Unternehmenskommunikation angesiedelt, leitet den Nachhaltigkeits­ausschuss und ist mit der operativen Umsetzung des Nachhaltigkeits­managements betraut.

Die Gesamtverantwortung für das Thema Nachhaltigkeit liegt beim Vorstandsvorsitzenden der GESOBAU. Er gibt die strategische Ausrichtung vor und tauscht sich eng mit dem Aufsichtsrat sowie dem Land Berlin als alleinigem Anteilseigner aus.

Die Bereichsleiterin der Stabsstelle Unternehmenskommunikation berichtet über Aktivitäten und Entwicklungen direkt an den Vorstand und stimmt diese mit ihm ab. In Rücksprache mit dem Nachhaltigkeits­ausschuss berät die Stabsstelle den Vorstand zu Entscheidungen, die das Nachhaltigkeits­management betreffen.

Ziel des Nachhaltigkeits­ausschusses ist es, die nachhaltige Entwicklung bei der GESOBAU voranzutreiben: Er arbeitet zu unternehmensrelevanten Nachhaltigkeits­themen und ordnet diese vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Diskurse ein. Zudem entwickeln die Mitglieder das Nachhaltigkeits­programm weiter und erarbeiten gemeinsam die Inhalte für die jährliche Nachhaltigkeits­berichterstattung. Zusätzlich übernehmen die Ausschussmitglieder innerhalb des Unternehmens die Rolle als Botschafter*innen: Sie informieren unsere Mitarbeiter*innen über die Aktivitäten des Nachhaltigkeits­ausschusses und verankern Nachhaltigkeit gleichzeitig als Unternehmenswert in unserer Unternehmens­kultur.

Organisation der Nachhaltigkeit

© GESOBAU AG: BBU-ZukunftsAwards 2020, Bild vor Corona aufgenommen

Auszeichnungen

Wir arbeiten jeden Tag daran, unsere Nachhaltigkeits­ziele zu erreichen. Die Auszeichnungen für unser Engagement sind für uns Anerkennung, aber auch Ansporn, unseren nachhaltigen Weg konsequent weiterzugehen:

  • Nominierung der GESOBAU AG für den CSR-Preis der Bundesregierung 2020
  • CG-Rezertifizierung der GESOBAU in 10/2020
  • 2. Platz beim BBU-ZukunftsAward 2020
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Netzwerke


Die GESOBAU tauscht sich seit 2019 in den folgenden Netzwerken aus:

  • CSR-Arbeitskreis der „mehrwert Berlin“-Unternehmen
  • Nationaler Branchenaustausch Nachhaltigkeit
  • Regionaler Branchenaustausch der kommunalen Wohnungs­baugesellschaften

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Unsere vier Handlungsfelder für eine nachhaltige Entwicklung

Die Handlungsfelder „Unternehmens­kultur“, „Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen“, „Lebenswerte Quartiere“ und „Beteiligung und Kooperation“ stellen das Grundgerüst unserer Nachhaltigkeits­strategie dar. Innerhalb der Handlungsfelder betrachten wir die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit Ökologie, Ökonomie sowie soziale Verantwortung im Sinne einer Symbiose. Zugleich bilden sie den strategisch-konzeptionellen Rahmen unseres Nachhaltigkeits­programms, in dem wir unsere kurz- und mittelfristigen Ziele sowie konkrete Maßnahmen umsetzen. Dabei aktualisieren wir die Handlungsfelder regelmäßig und passen sie den verändernden Rahmenbedingungen an.

Unsere Nachhaltigkeits­arbeit in den vier Handlungsfeldern richtet sich grundlegend nach den gesetzlichen Vorschriften für kommunale Wohnungs­baugesellschaften. Nationale und internationale Gesetze sowie Vereinbarungen und Rahmenbedingungen bilden weitere Leitplanken. Besonders verpflichtet sind wir dem Land Berlin als unserem alleinigen Anteilseigner: So liegen unserer Geschäftstätigkeit – und damit auch unserer Nachhaltigkeits­arbeit – verschiedene landespolitische Regelungen zugrunde. Dazu zählen unter anderem das Wohnraumversorgungsgesetz Berlin (WoVG) und die Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“.

Unternehmens­kultur – verantwortungsvoll wirtschaften, zukunftsgerichtet arbeiten

Als kommunales Wohnungsbauunternehmen sind wir dem verantwortungsvollen Wirtschaften und der nachhaltigen Zukunftsgestaltung verpflichtet. Dabei haben wir die Auswirkungen unseres unternehmerischen Handelns im Blick und wollen so wirtschaften, dass es vor Ort und weltweit allen gut geht – dem Unternehmen und seinen Mitarbeiter*innen, der Umwelt und der Gesellschaft ebenso wie heutigen und zukünftigen Generationen.

Unsere Mitarbeiter*innen sind für unseren Unternehmenserfolg von großer Bedeutung. Unsere Wertschätzung zeigen wir ihnen im täglichen Handeln ebenso wie durch strategische Maßnahmen: mit einem umfassenden Gesundheitsmanagement, Fort- und Weiterbildungsangeboten, Transparenz und Mitbestimmung sowie einem modernen Arbeitsplatz. Die Arbeitswelt wird immer mobiler, kommunikativer und digitaler. Hierauf suchen wir fortlaufend nach Antworten – mit Mut, Maß, Kreativität und Innovationen.

Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen – Nachhaltigkeit als Qualität

Die GESOBAU plant ihren Wohnungsbestand bis 2026 von derzeit rund 44.000 auf 52.000 Wohnungen zu erhöhen. Dadurch leisten wir einen aktiven Beitrag, die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Berlin langfristig und für unterschiedliche Wohnbedürfnisse der Bevölkerung zu bedienen. Dabei werden Wohnungsangebote für besondere Bedarfsgruppen in die Wohnraumentwicklung integriert und umgesetzt.

Gleichzeitig nehmen wir den Klimaschutz aktiv in den Fokus. Bis 2020 haben wir die Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin erfolgreich umgesetzt, indem wir die durchschnittlichen CO2-Emissionen von jährlich 2,69 Tonnen pro Wohnung im Jahr 2010 auf jährlich unter 1,38 Tonnen pro Wohnung im Jahr 2020 gesenkt haben. Energieeffizientes Bauen und energetische Modernisierungen waren dabei die zielführenden Maßnahmen. Sie wurden unter Berücksichtigung von Sozialverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit umgesetzt.

Um den Klimaschutz auch nach 2020 weiter grundlegend im Kerngeschäft voranzutreiben, entwickeln wir aktuell eine Klimaschutzstrategie für einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050.

Lebenswerte Quartiere – Quartiersentwicklung in der Metropole Berlin

Die nachhaltige Quartiersentwicklung in den eigenen Beständen zählt zu den Kernelementen unserer Nachhaltigkeits­bestrebungen. Denn: In den Quartieren findet das alltägliche Leben unserer Mieter*innen statt, hier sind sie zu Hause. Wir engagieren uns daher bereits seit Jahren für Bildung, Begegnungen und ein Miteinander der Generationen und Kulturen in den Quartieren ebenso wie für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung. Diesen Einsatz wollen wir kontinuierlich stärken und in unseren Quartieren ein gutes Leben im Einklang mit der Umwelt, Mitwelt und Nachwelt fördern. Die Gesamtentwicklung der Stadt Berlin beziehen wir stets in unsere Überlegungen ein. Urbanes Wachstum und Nachverdichtung fordern mehr denn je den Blick auf Biodiversität, Klimawandelanpassung und Lebensqualität. Diese Situation stellt die Entwicklung lebenswerter Quartiere damit vor besondere Herausforderungen.

Beteiligung und Kooperationen – nachhaltige Entwicklung gelingt nur im Dialog

Die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung erreichen wir nur im gemeinsamen Wirken – in Kooperationen und im aktiven Dialog mit den Stakeholder*innen (s. NHB 2017, S. 28 f.). Dialoge sind daher ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Vielfältige Perspektiven bereichern Prozesse und Entwicklungen, indem unterschiedliches Wissen und Erfahrungen zusammengetragen werden. So kann Bestehendes reflektiert werden und Neues daraus entstehen. In Kooperationen können Kräfte gebündelt und gemeinsam an einem Strang gezogen werden.

Mit der Entwicklung der Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau und der Leitlinien für Mieter*innenbeiräte sind zwei verbindliche Vereinbarungen als Richtschnur für Partizipation entstanden. Mit Überzeugung machen wir uns für mehr Beteiligung in Bau- und Entwicklungsprozessen stark und streben an, Beteiligungsprozesse auch in den kommenden Jahren konsequent durchzuführen.

Nachhaltigkeit: Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche

Welche Einflüsse üben wir mit unserer Geschäftstätigkeit auf Gesellschaft und Umwelt aus – und umgekehrt? Was erwarten unsere Stakeholder*innen von uns? Und in welchen Bereichen tragen wir zu einer nachhaltigeren Zukunft bei? Nur wenn wir die Antworten auf diese Fragen kennen, können wir im Nachhaltigkeits­management und bei der Nachhaltigkeits­berichterstattung die richtigen Schwerpunktthemen setzen. Dazu stützen wir uns auf unseren Wesentlichkeitsprozess – und nehmen unser Umfeld, unsere Stakeholder*innen und unsere Geschäftstätigkeit ins Visier.

© GESOBAU AG: Märkisches Viertel
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Wir haben unser Umfeld fest im Blick

Um die für uns wesentlichen Themen zu erkennen, richten wir den Blick auch auf unser Umfeld: So betrachten wir beispielsweise wichtige Trends und regulatorische Entwicklungen im Nachhaltigkeits­kontext, die für die GESOBAU relevant sind, und nehmen negative und positive Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit in den Blick.

Zentrale Aspekte, die unsere Geschäftstätigkeit beeinflussen:

Urbanisierung

Immer mehr Menschen ziehen in die Städte – auch nach Berlin. Laut Bevölkerungsprognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wächst die Einwohnerzahl der Bundeshauptstadt bis 2030 um rund 177.000 auf knapp vier Millionen Menschen an. Mit dem starken Zuzug verändert sich auch die Sozial- und Bevölkerungsstruktur. Beide Entwicklungen stellen die GESOBAU vor Herausforderungen: Es gilt, mehr bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen. Gleichzeitig sehen wir darin eine Chance, uns an einer nachhaltigen Entwicklung zu beteiligen, lebenswerte Quartiere zu entwickeln und damit mehr Berliner*innen ein Zuhause bieten zu können.

Soziale Wohnungspolitik und Klimaschutz

Es ist zwingend notwendig, in einen klimaneutralen Wohnungsbestand bis 2050 zu investieren – nur so können wir zum Erreichen nationaler und internationaler Klimaschutzziele beitragen und aktuellen Gesetzgebungen entsprechen. Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es hoher Investitionen in entsprechende Maßnahmen – schwerpunktmäßig in die technische Optimierung der Wärmeversorgung. Dabei stehen die Kosten häufig im Spannungsfeld zu den Anforderungen an bezahlbaren Wohnraum. Die GESOBAU steht vor der Herausforderung, einen sozial gerechten Weg zu finden, die Klimaziele zu erreichen.


Zentrale Aspekte, die wir mit unserer Geschäftstätigkeit beeinflussen:

Energie- und Ressourcenverbrauch

Der Gebäudesektor ist energie- und ressourcenintensiv. Knapp 30 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen werden nach Angaben der Global Alliance for Buildings and Construction durch den Betrieb von Gebäuden verursacht – rechnet man die Emissionen der Bauindustrie hinzu, sind es sogar 40 Prozent. Zudem geht mit dem Bau von Wohnungen und Infrastruktur auch ein großer Flächenverbrauch einher. Es wird deutlich, dass die Wohnungswirtschaft entscheidend zum Klima- und Umweltschutz beitragen kann – und muss. Die GESOBAU kommt dieser Verantwortung nach: Emissionen zu vermeiden und den Ressourcenverbrauch zu senken, sind für uns wesentliche Themen. Eine nachhaltige Bestandsentwicklung sowie klimafreundliches Bauen und Wohnen sind dabei zentrale Stellhebel.

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Wesentliche Themen überprüft und Handlungsfeldern neu zugeordnet

2015 haben wir im Rahmen unseres ersten strukturierten Dialogs mit internen und externen Stakeholder*innen (s. NHB 2017, S. 28) die für uns wesentlichen Themen identifiziert und überprüft. Die wichtigsten Anspruchsgruppen des Unternehmens haben wir über ein Stakeholder*innen-Mapping identifiziert (s. NHB 2017, S. 28 f.). Durch die Einbindung unserer wichtigsten Anspruchsgruppen erhalten wir Einblick in die Themen, die aus Sicht unserer Stakeholder*innen für unseren zukünftigen Geschäftserfolg wichtig sind, und können Handlungsbedarf erkennen. Die Ergebnisse der Befragung stellen wir in einer Wesentlichkeitsmatrix dar.

2018 haben wir unsere Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung definiert und in diesem Zuge die wesentlichen Themen entsprechend neu zugeordnet. Zudem haben wir eine interne Befragung durchgeführt, um die Gewichtung der wesentlichen Themen zu überprüfen. Die Matrix, in der wir die wesentlichen Themen grafisch darstellen, haben wir daraufhin angepasst.

Weitere Informationen zu unseren wesentlichen Themen finden Sie in unseren Nachhaltigkeits­berichten 2017 (S. 28–29), 2018 (S. 24) und 2019 (S. 21–22).

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Unsere Ziele: Das wollen wir erreichen

Für jedes unserer vier Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung setzen wir uns konkrete Ziele.

Den Wohnungsbestand erhöhen, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bereitstellen und angemessene Mieten gewährleisten: Das sind unsere übergeordneten Unternehmensziele mit Nachhaltigkeits­bezug, die wir mit höchster Priorität verfolgen. Zudem fokussieren wir uns aufgrund gesetzlicher Vorgaben des Landes Berlin und des Senats auf den klimaneutralen Wohnungsbestand bis 2050 und wollen auch die Partizipation im Wohnungsbau weiter stärken.

Darüber hinaus haben wir weitere Ziele für eine nachhaltige Entwicklung priorisiert:

  • Nachhaltiges Personalmanagement
  • Frauenförderung und Diversität in der Belegschaft
  • Förderung von nachhaltiger Mobilität in den Betriebsstätten und den Quartieren
  • Schutz und Förderung der Biodiversität
  • Digitale Transformation von Prozessen und Dienstleistungen
  • Erprobung innovativer Bau- und Wohnkonzepte

Aktuell nehmen unsere Nachhaltigkeits­ziele keinen expliziten Bezug auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Das soll sich künftig ändern: Eine neue Arbeitsgruppe des Nachhaltigkeits­ausschusses befasst sich ab dem dritten Quartal 2021 mit den SDGs und erarbeitet einen Vorschlag, welche Ziele mit welcher Priorisierung im Unternehmen umgesetzt werden können.

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Wir halten uns an folgende Gesetze und orientieren und an diesen Rahmenwerken

Bei unserer Nachhaltigkeits­arbeit halten wir uns an verpflichtende Gesetze und Vereinbarungen. Darüber hinaus orientieren wir uns auch an Rahmenwerken, die für uns zwar nicht verpflichtend sind, die wir aber als Leitlinien für unser Nachhaltigkeits­engagement verstehen und einbeziehen.

Folgende landespolitische Gesetze und Vereinbarungen sind für uns verpflichtend und haben auf die GESOBAU regulatorische Auswirkungen:

Folgende Rahmenwerke haben keine regulatorischen Auswirkungen auf die GESOBAU und dienen als Leitlinien: